Event

Highlights

Hans-Peter

Feldmann

& MARIA GREFE

Die Sensation ist zu Ende - Eine neue Dimension in der Mode

 

Farben, Formen, nackte Haut, Verhüllung, Brutalität, Fetischismus - alle Tabus, Superlative, Reize und Grenzen in der Mode und deren Darstellung in der Modefotografie scheinen überschritten.

Die Modemacherin Maria Grefe und der Konzeptkünstler Hans Peter Feldmann stellen diesem überreizten Medium Besinnung, Langsamkeit und Gelassenheit gegenüber.

 

Die Fotografien von Hans Peter Feldmann, die mit Entwürfen von Maria Grefe entstanden sind, bilden die angezogene Frau in unaufgeregten Situationen und Szenen ab. Feldmann entwickelt einen subtilen/sensiblen Blick auf die Kleidung und kommt dabei ohne Überreizungen aus. Ohne den großen Apparat der Modefotografie in Gang zu setzen, zeigen die Bilder von Feldmann eine Rückbesinnung auf das Bedürfnis sich zu kleiden, sich wohl zu fühlen und schön zu sein.

 

Bei einem „Schaufensterdefilie“ das in München im Showroom Schirmer/Mosel in den Hofgartenarkaden stattgefunden hat, wurde diese Zusammenarbeit in eine poetische Performance umgesetzt. Vor drei Zuschauern (der Künstler Hans-Peter Feldmann, seine Frau und der Ehemann

von Maria Grefe) und den zwölf Fotografien von Hans-Peter Feldmann flanierten die Models in ruhigem Tempo entlang der Ausstellungsexponate - gleichsam als Besucher einer Vernissage - zu

den Klängen elektronischer, sphärischer Musik von Marcus Grassl. Die geladenen Zuschauer betrachteten das Geschehen von außen durch die Fensterscheiben. - Nach der Performance wurden

die Zuschauer in die Räume gebeten und hatten die Möglichkeit die Models in den Entwürfen von Maria Grefe aus der Nähe zu betrachten.

 

Maria Grefe lässt in ihrem Atelier in Bielefeld Kleidungsstücke entstehen, die in ihrer Silhouette

und Ausstrahlung dem Zeitgeist entsprechen.

 

Die Kleidungsstücke von Maria Grefe haben darüber hinaus für die Trägerin und für die Menschen, die das Kleidungsstück herstellen einen ideellen Mehrwert. Die Trägerin schätzt es den

 

Fertigungsort mit seiner eigenen Ästhetik  zu kennen. Die Schneiderinnen im Atelier von Maria Grefe lieben es für eine Kundin zu arbeiten von der sie nicht entfremdet sind. Das Empfinden der Kundin und der Schneiderin für einander sind Teil des Wertes des Kleidungsstücks. Wir sind keine hoch entwickelte Gesellschaft, wenn wir uns diese gegenseitige Wertschätzung nehmen, meint Maria Grefe.

Maria Grefe nutzt die Sozialen Netzwerke um mit Ihren Kundinnen in engen Kontakt zu treten, wenn ein persönliches Aufeinandertreffen einmal nicht möglich ist.

 

In unserer modernen  Gesellschaft sollten wir uns die Begegnungen, die das Leben lebenswert machen nicht zerstören. Die Auswahl der Kleidung ist ein Teil unseres Lebens der sich der Entfremdung erziehen sollte.

 

Über die Zusammenarbeit von Hans Peter Feldmann und Maria Grefe ist im Verlag  Schirmer/Mosel eine Künstlerbroschüre in limitierter Auflage erschienen.

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